Wie ich ja bereits vor ein paar Wochen berichtet habe, steht mein Start bei der GNBF kurz vor der Tür. Am vergangenen Sonntag wollte ich mir also eine kleine Proberunde bei der Deutschen Meisterschaft der WFF nicht nehmen lassen. Ich fuhr ganz entspannt und ohne Erwartungen mit meinem Bruder Steven nach Sankt Leon-Rot und staunte nicht schlecht beim Anblick der tollen Austragungsstätte und dem Athletenandrang. An dieser Stelle muss ich meine Aussage über rückläufige Teilnehmer- und Zuschauerzahlen definitiv zurückziehen. Es waren wirklich sehr viele Athleten vor Ort und schätzungsweise 300 Zuschauer.
Bei der traditionellen Sichtung wurde ich in die Fitnessklasse eingestuft, wo weitere 18 Athleten bis 35 Jahre vertreten waren. Dazu kamen dann noch 2 Starter über 35 Jahre. Ich hatte noch nie so viele Mitstreiter und freute mich riesig auf die anstehenden Vergleiche.
Nach mehreren Runden und vielen Vergleichen blieb ich dann zum guten Schluss mit 5 weiteren Jungs übrig, somit war also ein Top-6 Platz wahrscheinlich.
Die lange Wartezeit bis zur Siegerehrung vertrieb ich mir mit netten Gesprächen (an dieser Stelle möchte ich nochmal ganz herzlich Eric, Thomas, Armin, Phillip, Bosko, Tanel und alle die ich vergessen habe grüßen).
Als es dann endlich soweit war ging alles Schlag auf Schlag. Die Plätze 6, 5, 4, 3 und 2 waren schnell vergeben und mein Name noch nicht genannt.
In meinem Kopf hatte ich nur einen Gedanken: Entweder hast du die Top-6 doch nicht erreicht oder du bist Deutscher Meister.
Und dann fiel auch schon mein Name. Ich freute mich riesig, realisierte aber alles erst auf dem Heimweg.
Das, worum ich seit über 4 Jahren kämpfe habe ich nun erreicht und dann noch in einem solch riesigen Starterfeld.
Das anschließende Stechen um den Gesamtsieg verlor ich zwar knapp mit 3:4 Stimmen gegen Tanel Idil, aber das kann ich gut verschmerzen. Tanel ist ebenfalls ein sehr erfahrener Natural-Athlet und war wirklich in Topform. Gegen so jemand darf Mann verlieren
Mein geplanter Testwettkampf wurde somit zu einem der schönsten Wettkampftage überhaupt für mich. Jetzt heißt es nochmal 12 Tage die Arschbacken zusammenkneifen und alles geben, denn in Brunsbüttel werde ich sowohl den Zweitplatzierten als auch den Drittplatzierten wiedertreffen. Und die Jungs werden sicher ebenfalls alles geben, um mich in Brunsbüttel zu schlagen.
Drückt mir die Daumen für die letzten Tage!
Viele Grüße, Euer Corin
Die Figur-Fitnessklasse:


Siegerehrung:


Backstage:
